• Steven

Weihnachten - das Fest der Traditionen & der Liebe [REIHE - Teil II] Nikolaustag: Zeit zur Ruhe


Gastbeitrag

unbezahlte Rezension (keine Kooperation)


Hi Leute,

im letzten Beitrag für dieses Jahr, möchte ich euch ein Weihnachtsbuch vorstellen. Ein Buch, was ich einst zum Geburtstag bekommen habe.

Das Buch hat den Titel „ Weihnachts Geschichten aus aller Welt“.

Es gibt, finde ich, nichts schöneres in der Advents- und Weihnachtszeit Geschichten zu lesen oder jemanden vorzulesen und sich einmal Zeit genommen wird, um inne zuhalten – oder wie es in der Überschrift des Beitrages steht – Zeit zur Ruhe - .

Bei diesem Buch handelt es sich um eine Sammlung von verschiedenen Geschichten die sich alle um Weihnachten drehen. Einige sind schön, andere traurig und regen zum nachdenken an. Das Buch wurde vom Inhalt her in verschiedene geografische Regionen der Erde aufgeteilt. Man findet in diesem Buch Geschichten aus den USA, aus England, Russland, Schweden, Dänemark, Deutschland usw.

Das Buch wurde vom Weltbild Buchverlag im Jahre 2006 veröffentlicht. Einzelne Geschichten haben im Buch ihren eigenen Quellennachweis bekommen. Da die Rechte bei Weltbild liegen und je nach Geschichte, auch bei den einzelnen Buchverlagen und Autoren, ist es mir nicht gestattet direkte Textpassagen zu zitieren. Da her wird es bei mir nur eine sinngemäße Wiedergabe geben.

Mir persönlich gefallen mehrere Geschichten aus diesem Buch. Einige sind lustig, der Großteil aber eher traurig und nachdenklich. Eine meiner Geschichten möchte ich euch kurz vorstellen, bevor ich euch frohe Weihnachten wünsche.

Die Geschichte die ich euch vorstellen möchte findet man auf Seite 302 ff. im Buch. Der Titel dieser Geschichte lautet, - der letzte Traum der alten Eiche – von Hans Christian Anders.

In der Geschichte geht es um einen alte Eiche die mehr als 300 Jahre auf ihrer Rinde hat. Sie überragt jeden anderen Baum und steht an einer Küste am Meeresufer. Für die Eiche ist ein Tag länger als für uns, nämlich drei Jahreszeiten lang, erst im Winter schläft auch sie und träumt so manchen Traum.

An einem Sommertag beobachtet die Eiche einige Eintagsfliegen und sprach auch mit ihnen. Sie stellte fest, das man doch gar nicht glücklich sein kann, nur so kurz zu leben. Jedoch widersprach man ihr, Jahrhunderte für die Eiche, sind hunderte Augenblicke einer Eintagsfliege. Traurig beobachtete die Eiche dieses Spiel Tag aus, Tag ein.

Frühling und Sommer gingen zu ende, der Herbst brach herein. Die Winde rüttelten die Eiche und ihre Blätter färbten sich und fielen schließlich herunter. Die Eiche wurde zunehmend müder und als es Winter wurde und der erste Schnee fiel, schlief sie ein und träumte.

Ihren schönsten Traum hatte sie um Weihnacht herum. Im schlaf durch wanderte die Eiche all ihre Jahrhunderte. Sah alte Gesellen aus längst vergangener Zeit. Sah Liebende, die sich eins unter ihr trafen. Eine Energie durch wanderte die Eiche, sie wuchs höher und überragte am ende alle anderen Gewächse des Waldes. Eins nur störte sie, sie war alleine da oben und wollte Gesellschaft, wie sie es hunderte von Jahren gewöhnt war.. Sogleich wuchsen die anderen Bäume und Sträucher mit hinauf. Einige schnell andere langsamer. Der Eiche ging es gut. Sie sprühte voller Kraft und glaubte ihre Wurzeln lösten sich vom Boden und sie könne noch höher hinauf, ins Licht. Dies geschah auch. Sie löste sich und zog hinauf mit all ihren Lieben um sich und derer die schon oben waren. Dies alles träumte die alte Eiche.

Während dessen tobte am heiligen Abend, ein gewaltiger Sturm an der Küste. Die Bäume und Sträucher zitterten im Sturm hin und her. Auch unsere Eiche wehte es hin und her. Bis sie schließlich vom Sturm gepackt um umgerissen wurde, genau da, als Sie träumte in den Himmel zu ziehen. In dieser Nacht hatte die Eiche, ihren Moment, die der Eintagsfliege jeden Tag ereilte.

Am Weihnachtsmorgen, als sie der Dunst legte und von überall Gesänge und Glockengeläut ertönte, lag unsere Eiche am Boden des Waldes und war vom Schnee bedeckt und träumte ihren wohl schönsten und letzten Traum.

Seeleute bemerkten, das ihr Wahrzeichen, ihre Orientierung, die alte Eiche nicht mehr da war. Man sprach nur, wie solle man sie ersetzen und wer solle das tun. Wenn die Eich wüste, von wie vielen sie täglich bestaunt und wie viele sie als Orientierungspunkt auf See suchten.

(Quelle: Weltbild Buchverlag ;- Originalausgabe - ;2006 Verlagsgruppe Weltbild GmbH, Steinerne Furt 67 , 86167 Augsburg; 4. Auflage; Seite(n) im Buch: 302-309; Autor: Hans Christian Anders)

Das war die Geschichte, wie ich finde eine sehr schöne, aber auch traurige, denn es geht um den Tod, um das vergängliche. Aber auch darum, jeden Augenblick, jeden Moment zu genießen, egal ob man nur einen Tag oder mehr als 300 Jahre hat.

In diesem Sinne wünsche ich Euch frohe Weihnachten und ein guten Rutsch ins neue Jahr 2020 !!

Alles Liebe Euer Steven :-)

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